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Am
19. April 1931 sind folgende Einwohner von Löhningen
im „Warteck“ zur Gründung des Pistolen- und Revolverclubs Löhningen
zusammengekommen: Müller
Jacob, Müller Robert, Müller Hugo, Müller Oskar, Müller Hermann, Schilling
Martin, Spörndli Fritz, Walter Armin und Witzig
Alfred. Um
dem Verein den Start zu erleichtern, kauft Martin Schilling die zum Schiessen
geeignete Landparzelle und stellt diese dem Club gegen eine Entschädigung von
CHF 3.00 pro Jahr zur Verfügung. Im Herbst 1931 wird mit dem Bau des Scheibenstandes begonnen. Die Bauabrechnung aus dem Jahre 1932 zeigt, dass eine Summe von CHF 280.00 benötigt und diese bei der Spar- & Leihkasse Löhningen aufgenommen wurde. |
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Im Frühsommer 1933 wird der Schiesstand gebaut. Die
Finanzierung wurde erst im Nachhinein geregelt. Die Probleme können jedoch
gelöst werden. Neben der Fronarbeit kauft jedes Mitglied Anteilscheine, die
grösstenteils nie mehr zurückbezahlt werden müssen. Ab 1935 wird jährlich eine Abendunterhaltung
durchgeführt, die meistens einen finanziellen Erfolg bringt. Im gleichen Jahr befreunden sich die Löhninger mit dem Pistolenclub Neuhausen am Rhf. Alljährlich wird ein Freundschaftsschiessen druchgeführt. Der PCL zählt unterdessen 19 Mitglieder. Im Jahr 1938 wird die Vereinstätigkeit wegen des
Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche und des daraus resultierenden
Versammlungsverbotes lahm gelegt. |
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Der
Kriegsausbruch 1939 schränkt die Clubtätigkeit nicht zuletzt wegen des
knappen Munitionsbestandes erheblich ein. Der Krieg behindert das
Vereinsleben. Trotzdem wird die Jahresrechnung stets erstellt. Im
Jahr 1949 wird beschlossen, die Generalversammlung künftig an einem Samstag
und nicht mehr am Sonntag Nachmittag durchzuführen. Der
Jahresbeitrag wird im Jahre 1953 erstmals von CHF 4.00 auf CHF 6.00 erhöht. In
den Jahren 1962 bis 1965 wird der Stand etwas erneuert und eine Blinkanlage
eingebaut. 1964
wird an einem Fest im Bad Osterfingen die von Hermann
Bollinger gestiftete Standarte eingeweiht und
offiziell übergeben. |
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Das Schiessgebiet wurde 1968 durch den Vorstand
käuflich erworben. Am 6. November 1971 wurde das 40-jährige Bestehen des
PCL im Rest. Schweizerbund in Schleitheim gefeiert.
Im darauffolgenden Dezember wurde an der
Generalversammlung beschlossen, einen neuen Schiesstand mit 6 Laufscheiben zu
errichten. So wurde in den Jahren 1972 – 1974 in total 2‘883
Fronstunden nicht nur ein neuer Schiessstand, sondern auch eine Schützenstube
errichtet. 1974 wurde die Anlage dann mit zwei gelungenen Anlässen (Gönnerschiessen und Standweihschiessen) in Betrieb genommen. |
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Laut
Bauabrechnung aus dem Jahre 1976 betrugen die Anlagekosten insgesamt CHF
108'000.00. 1981
betrug die Schuldenlast des PCL noch rund CHF 8'000.00. Diese wurde mit dem
Jubiläumsschiessen (50 Jahre PCL) weiter reduziert. Heute steht der PCL
völlig schuldenfrei da. Allerdings werden derzeit einige Projekte diskutiert.
So verfügt der Schiessstand des PCL momentan lediglich über 50 m Distanzen.
Verbesserungen werden laufend angestrebt. Zur
Bewältigung ist jeweils ein grosser Einsatz der Mitglieder notwendig. Ohne
Fronarbeit wäre dies alles nicht möglich. Deshalb soll an dieser Stelle all denen ein grosses Dankeschön ausgesprochen werden, die ihre Freizeit zugunsten des PCL geopfert haben und noch opfern werden! |
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